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065 - Learn to Speak German - Die Zugspitze

Diese Woche war ich das erste Mal in den Deutschen Alpen. Den höchsten Berg Deutschlands, die Zugspitze, haben wir auf der Route durch das Höllental erstiegen. Ausserdem waren wir noch in der Meiler Hütte (2374m) und haben ein herrliches Mittagessen gehabt. Zunächst wollen wir von der Zugspitze aus den Jubiläumsgrad machen, aber die Besatzung des Münchner Haus oben auf der Zugspitze war so unfreundlich, dass wir es nicht über uns gebracht haben, dort zu schlafen.
Der Aufstieg durch das Höllental ist spektakulär und nicht ganz ohne. Es geht durch eine wilde Klamm, Wälder, über zwei lange Klettersteige und einen kleinen Gletscher. Dazu ist es mit 2200 Höhenmetern auch für geübte Wanderer anstrengend genug. Was will man also mehr? Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber Voraussetzung! Gerade der Übergang vom Eis in den Klettersteig ist bei den aktuellen Wetterverhältnissen sehr heikel gewesen.

Wikipedia hat folgendes zur Zugspitze zu sagen:

Die Zugspitze wurde erstmals 1590 namentlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert erwachte schließlich das Interesse an einer Erschließung des Massivs. Am 7. August 1807 startete die erste dokumentierte Expedition von Partenkirchen aus in Richtung Zugspitze: François Gabriel Graf von Bray, der Botaniker Kaspar Graf von Sternberg, Professor Charles François Duval, Generalmajor Reinhard Friedrich Freiherr von Werneck und zwölf Einheimische als Führer und Träger. Ziel der Expedition war es, den Verlauf sowie die Temperatur-Entwicklung der Partnach bis zu ihrer Quelle am westlichen Ende des Reintals zu erforschen, sowie die Botanik der Region zu erkunden. In Graf Brays Bericht der Expedition wird jedoch die Zugspitze, welche die Mannschaft in knapp vier Kilometern Entfernung gesehen haben muss, mit keinem Wort erwähnt.

Kaiser Franz-Joseph von Österreich schenkte die Zugspitze 1854 anlässlich seiner Hochzeit mit Elisabeth in Bayern, auch Sisi genannt, an Bayern.[1]

Durch die starke Überbauung des Gipfels ist die ursprüngliche Struktur kaum mehr erkennbar. Der gegenüber dem Ostgipfel um einen Meter höhere Westgipfel wurde im Zweiten Weltkrieg weggesprengt. Der Mittelgipfel fiel 1931 dem Bau der Seilbahn vom Schneefernerhaus zum Gipfel zum Opfer. Identifizierbar ist noch der Ostgipfel mit dem goldenen Gipfelkreuz. Auf dem Bild „Zugspitzgipfel um 1900“ ist der Westgipfel, hinter dem Münchner Haus durch eine Signalstange gekennzeichnet, noch vorhanden.

Der Leutnant Josef Naus bestieg im Auftrag des Königlich Bairischen Topographischen Bureaus zusammen mit dem Messgehilfen Maier und dem Bergführer Johann Georg Deutschl am 27. August 1820 die Zugspitze. Damit gilt er als erster namentlich bekannter Besteiger des Westgipfels. Eine frühere Besteigung durch Einheimische ist aufgrund von Hinweisen auf historischem Kartenmaterial aus der Zeit um 1770 anzunehmen.

Luzern, 28.06.2008

Stephan Wiesner

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